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5 Wochen Freiwilligenarbeit Big Cat Südafrika von Florian

***Wie ihr seht bin ich sehr begeistert von dem Projekt, da man wirklich merkt, dass die Tiere absolut im Vordergrund stehen, geliebt werden…***

Südafrika (Big Cat Projekt)

Erfahrungsbericht Südafrika Big Cat FlorianHallo Leute, ich bin´s nochmal , Florian. Mittlerweile bin ich wieder in Deutschland angekommen, aber möchte trotzdem meine Impressionen von meinem zweiten Aufenthalt in Südafrika mit euch teilen! Wie ihr es in der Überschrift schon sehen könnt befindet sich die Wildkatzenfarm, auf der ich 5 Wochen verbracht habe, in Bloemfontein oder besser gesagt ein bisschen außerhalb. Um es schonmal vorneweg zu nehmen: Ich bin total begeistert von dem Projekt und würde keine Sekunde zögern um ein zweites mal zurück zu gehen!

Von Anfang an habe ich mich wie in einer großen, neuen Familie gefühlt. Alle Menschen dort, seien es Mitarbeiter oder andere Freiwillige waren sehr freundlich und nett. Das wichtigste ist einfach viel Humor mitzubringen, weil dies die Arbeit dort vereinfacht und es sicherlich ein unvergessliches Erlebnis wird.

Erfahrungsbericht Südafrika Big Cat FlorianUm euch einen Einblick in die alltägliche Arbeit auf der Farm geben zu können beschreibe ich euch einen normalen Tagesablauf. Aufstehen sollte man zwischen 7 und 7:30 um rechtzeitig das Frühstück um 8:00 zu erwischen. Mit der Arbeit wird um 8:30 gestartet, welche wie am Anfang von jedem Tag aus den sogenannten „Basics“ besteht, was die Reinigung der Gehege bedeutet. In zweier Teams werden dann die einem zugeordnete Gehege gereinigt. Nach dieser ersten Arbeit steht meistens die Arbeit an einem Projekt an. Ein Projekt kann zum Beispiel sein die sogenannten Basics in den großen Löwengehegen zu machen, neue Gehege zu bauen oder Gehege zu reparieren. So schön der Plan für einen Tag auch aussehen kann, man darf nie den Grundsatz  „TIA“ (This is Africa) vergessen. Dieser Grundsatz wird einem ständig gepredigt, da man oft einen Plan über den Haufen schmeißt und etwas anderes plötzlich Priorität hat. Um zurück zum Tagesablauf zu kommen, nach dem Mittagessen bekommt man meistens eine halbe Stunde „animal interaction time“, was so viel bedeutet, dass man in die Gehege der kleinen Wildkatzen darf und mit diesen Zeit verbringen kann. Wenn man Glück hat befinden sich zur Zeit des Aufenthaltes Jungtiere auf der Farm, welche besonders verspielt sind. In meinem Fall hatten wir Babygeparden und Babyservale da. Danach wird dem Projekt nochmal Zeit gewidmet. Gegen Ende des Tages ist dann noch die Fütterung der Tiere, welche zuerst einmal vorbereitet werden muss. Hier ist besonders die Fütterung der großen Katzen besonders, da man die Möglichkeit bekommt sie aus nächster Nähe zu sehen. Der Rest des Tages wird im Volunteer House verbracht, wo man meistens abends noch zusammen Karten spielt. Normalerweise geht man relativ früh ins Bett, da man echt richtig kaputt von der Arbeit am Tag ist. Die Woche besteht aus fünf Arbeitstagen, zwei Tage bekommt man frei, wenn man aber trotzdem arbeiten will kann man das gerne machen.

Erfahrungsbericht Südafrika Big Cat FlorianAllgemein würde ich sagen, dass es keinen Unterschied macht ob man Junge oder Mädchen ist, das Projekt ist für Jedermann. Es sind natürlich auch Arbeiten dabei die man im ersten Moment ablehnen würde, wie z.B. das Schlachten eines Schafes, welches davor schon tot ist, für die Fütterung der Löwen. Wenn  man so eine Arbeit nicht machen will wird man dazu nicht gezwungen und man kann etwas anderes machen, aber meine Erfahrung ist allem eine Chance zu geben, da es echt interessant ist und man so viele Erfahrungen daraus zieht.

Wie ihr seht bin ich sehr begeistert von dem Projekt, da man wirklich merkt, dass die Tiere absolut im Vordergrund stehen, geliebt werden und man so ziemlich alles für sie macht. Die Arbeit wird mit dem einzigartigen Erlebnis belohnt den verschiedenen Wildkatzen, egal ob groß oder klein, sehr Nahe zu kommen und manche auch anfassen zu können. Ich persönlich kann es nur empfehlen, sowie das Land Südafrika als ganzes für einen Auslandsaufenthalt, es ist es wirklich wert!

Florian

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