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Eine unvergessliche Erfahrung als Volunteer in Tanzania mit Jamso Trainee, ein Erfahrungsbericht von Martina

Was für ein Abenteuer! Was für eine wunderschöne Zeit!
Meine Entscheidung, im Jänner 2024 als Volunteer nach Zanzibar/Tanzania zu gehen, war eine der besten meines Lebens.

Über eine intensive online Recherche stieß ich auf Jamso Trainee. Von Anfang an fühlte ich mich bei diesen gut aufgehoben und sehr gut betreut. Bei einem informativen Online-Meeting wurden alle wichtigen Einzelheiten meines Auslandsaufenthaltes geklärt, von Einreisebestimmungen bis hin zu Aktivitäten auf der magischen Insel Zanzibar. Fragen, die ich noch zusätzlich per E-Mail gestellt habe, wurden innerhalb eines Tages beantwortet. Eine Liste mit allen Daten der Ansprechpersonen der Organisation in Deutschland und vor Ort auf Zanzibar wurde zur Verfügung gestellt. So fühlte ich mich immer gut aufgehoben und irgendwie sicher.

Volunteering in Afrika, Sansibar in der Schule Lehrer und Volunteer in Tansania Kind in der Schule in Sansibar

Die Abholung vom Flughafen auf Zanzibar verlief reibungslos. Der Fahrer war äußerst freundlich. Meine Unterkunft in Nungwi übertraf meine Erwartungen. Der einfach gestaltete Bungalow war sehr sauber und sehr liebevoll ausgestattet. Besonders die Gastgeberin Jessy sorgte dafür, dass es uns Volunteers an Nichts fehlte und sie stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Frühstück und Abendessen gab es immer in der Unterkunft. Local-People, unglaublich herzliche Menschen, die auch in der Unterkunft wohnten, haben das Essen für uns Volunteers zubereitet. Die Mahlzeiten waren natürlich afrika-typisch.

Meine Arbeitsstelle für sechs Wochen fußnah zur Unterkunft. Ich habe es geliebt mich aktiv am Schulalltag beteiligen zu können. Mit zwei weiteren Mädels, die in derselben Unterkunft wohnten, waren wir immer von Montag bis Freitag von 08:30 bis 13:00 Uhr in der Schule. Jede von uns hat sich dort eingebracht, wo sie sich am wohlsten gefühlt hat. Eine von uns hat Plakate gestaltet für den Unterricht, eine von uns war immer bei den ganz kleinen Kindern, die sind so zwischen 4 und 6 Jahre. Und ich war jeden Tag in allen Klassen unterwegs. Gleich in der Früh bin ich „tanzend“ von Klasse zu Klasse und mit meinem „Good morning, in the morning“, habe ich jeden Tag „meine“ Kinder und die Lehrer begrüßt. So begann der Tag in der Schule immer mit großem Gelächter. Die Kinder haben sich so sehr gefreut, und ich glaube, ich hab mich noch mehr darüber gefreut. Anschließend habe ich mich in eine Klasse gesetzt – immer in eine andere. Mal war ich Schüler und hab mitgeschrieben, mitgerechnet und mitgelernt, mal war ich Lehrer und habe die Aufgaben-Hefte der Kinder kontrolliert.

Essen vorbereiten, Schule Sansibar

Ich war aber nicht nur Teacher-Martina sondern auch Doctor-Martina. Wenn die Kinder krank waren, haben mich die Lehrer oder die Kinder selbst um Hilfe gebeten. Bei ca. 130 Kinder in der Schule war immer wieder mal ein Kind krank. Sie hatten offene Wunden, Fieber, Bauch- oder Kopfschmerzen. Mit meinen Pflastern, Nureflex und Bepanthen-Salben konnte ich den Kindern immer wieder helfen. Es tut so gut helfen zu können und den Kindern mit diesen – für uns – Kleinigkeiten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Zu meinen täglichen Aufgaben in der Schule gehörte auch die Unterstützung bei der täglichen Pause. Es gab um 10:00 Uhr Porridge für die Kinder. Ich habe Kübel mit Wasser zur offenen Kochstelle ins Freie getragen und somit den Local-Frauen, die für die Schulkindern kochten, schwere Arbeit abgenommen. Ich habe Becher mit Porridge befüllt und in allen Klassen verteilt. Nach 30 min Pause ging es wieder ans Aufräumen und Einsammeln der Becher und der Unterricht wurde weitergeführt.

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Die Zeit an der Schule mit den Kindern, mit den Lehrern, hat mich so sehr geprägt. Man gibt so wenig und bekommt unglaublich viel zurück. Das Strahlen der Kinder, das glücklich sein, mit so wenig… das hat definitiv meine Sichtweise auf das Leben und viele Dinge verändert. Ich möchte diese Zeit niemals mehr missen. Der Kontakt zu den Lehrern und zum Direktor ist nach wie vor aufrecht. Immer wieder bekomme ich entzückende Videos von der Schule geschickt. Die Organisation Jamso Trainee, die Unterkunft, die Schule, die faszinierende Insel Zanzibar und das Lebensgefühl „Afrika“ kann ich jeden nur ans Herz legen. Diese Erfahrung dort hat mein Leben so unglaublich bereichert. Ich freue mich schon jetzt darauf, im Sommer 2024 wieder zurückzukehren. Es ist mir ein großes Anliegen allen meinen Unterstützern von zu Hause einen besonderen Dank auszusprechen. Durch die zahlreichen Kleider,- Sach-, Medikamente- und Geldspenden war es mir möglich, die Kinder und die Schule in vielen Belangen zu unterstützen. Allein wäre es mir nicht möglich gewesen.

Die Schule hat jetzt fließendes Wasser (!), Ventilatoren in allen Klassenräumen und ausreichend Licht in dunklen Ecken. DANK EURER GROSSZÜGIGEN UNTERSTÜTZUNG! Ihr habt gespendet und ich hab es direkt vor Ort umgesetzt!

VIELEN HERZLICHEN DANK!
Martina

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