Ich war für drei Monate in Costa Rica und habe dort ein Praktikum im Bereich Tourismus absolviert. Schon bevor die Reise überhaupt losging, hatte ich durch Jamso Trainee nie das Gefühl, allein zu sein. Bereits im Vorfeld gab es Zoom-Meetings mit andern Volunteers. Kurz darauf wurde man außerdem in eine gemeinsame Gruppe hinzugefügt, was einem ein großes Gefühl von Sicherheit und Gemeinschaft gegeben hat, gerade für eine so weite Reise unglaublich beruhigend.
Mein Arbeitsalltag sah meist so aus, dass ich von Montag bis Freitag gearbeitet habe. Der Arbeitstag begann immer um 8 Uhr. Wenn ich auf Touren eingesetzt war, war ich in der Regel bis etwa 13 Uhr unterwegs. An Tagen im Office ging die Arbeit meist bis ungefähr 11 Uhr. Den Großteil meiner Zeit habe ich jedoch auf Touren verbracht. Auf den Touren wurde ich vollständig mit eingebunden und konnte überall helfen, wo Unterstützung gebraucht wurde: beim Verteilen von Essen, beim Austeilen von Schwimmbrillen, beim Übersetzen von Informationen oder bei organisatorischen Aufgaben. Man war nicht einfach nur „dabei“, sondern wirklich Teil des Teams, so sehr, dass man sich zeitweise fast wie ein richtiger Tourguide gefühlt hat. Das hat das Praktikum besonders spannend und abwechslungsreich gemacht.



Was ich gerne vorher gewusst hätte, sind ein paar kleine organisatorische Dinge: Auch wenn man ein Viererzimmer hat, kann es vorkommen, dass man sich zeitweise mit bis zu sechs Personen ein Bad teilt. Zum Abendessen gibt es wirklich jeden Tag Reis mit Bohnen typisch costa-ricanisch eben. Mich persönlich hat das nicht gestört, aber es ist gut, darauf vorbereitet zu sein.
Die drei Monate in Costa Rica waren eine unvergessliche und sehr bereichernde Zeit. Durch das Praktikum im Tourismus konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, neue Menschen kennenlernen und mich persönlich weiterentwickeln. Die Mischung aus Arbeit, Kultur, Freundschaften und Erlebnissen hat diese Zeit besonders gemacht. Trotz kleiner Dinge, an die man sich erst gewöhnen musste, überwiegen die positiven Eindrücke deutlich. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und werde sie immer in Erinnerung behalten.
