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Freiwilligenarbeit im Meeresschildkrötenprojekt in Costa Rica, ein Erfahrungsbericht von Amelie

Das erste Mal alleine weg von zu Hause kann ganz schön beängstigend sein, vor allem wenn man so weit weg auf der anderen Seite der Erde ist, in einem Land, was man nicht kennt, und wo man die Sprache nicht spricht. Es ist schwer direkt offen für alles zu sein, so ganz losgelöst von den normalen alltäglichen Strukturen, die man sonst so hat. Aber eben genau das ist es, was man machen muss, einfach ins kalte Wasser springen und sich von der Strömung treiben lassen. Genau das war es auch, was ich gemacht habe, und am Ende habe ich sogar besser schwimmen können als vorher.

Was ich damit sagen möchte, ist, habe keine Angst davor in eine neue Kultur einzutauchen und viele neue Erfahrungen zu machen auf dieser großen Reise, denn nur so wird es auch eine einzigartige und unvergessliche Erfahrung.

Als ich dort angekommen bin, hatte ich sehr viel Respekt, vor dem was mich erwartet und konnte mich noch nicht so richtig entspannen, doch als ich dann nach der 1-tägigen Reise an der Station in Ostional angekommen bin, war diese Gefühl direkt verflogen. Ich wurde dort sehr herzlich von den Volunteers aufgenommen und direkt in eine Gruppe integriert, die sich später dann wie ein zweites zu Hause angefühlt hat. Natürlich ist aber auch immer eine Eigeninitiative notwendig, um sich selbst besser zu verstehen und zu kommunizieren. Auch der Programmleiter war einfach nur sehr freundlich und nett, was das miteinander noch erleichtert.

Der Tagesablauf ist an sich recht einfach und strukturiert, am Morgen gibt es vom Programmleiter eine Nachricht mit den Tätigkeiten für diesen Tag, welche meisten darin bestehen, Daten zu übertragen, den Strand zu säubern und die nächtlichen Patrouillen am Strand zu machen. Ansonsten kann der Tag sehr frei gestaltet werden, z.B. durch Lesen, Spiele spielen oder in das nahegelegene Nosara zu fahren um dort schwimmen und shoppen zu gehen. Am Wochenende ist man immer freigestellt, außer es ist gerade eine Arribada (sehr viele Schildkröten auf einmal), dann kann man auch einen größeren Ausflug machen, z.B. das Wochenende in Tamarindo verbringen, wobei aber auch der Kostenpunkt eine Rolle spielt. Also wie man sieht, der Alltag kann sehr vielfältig, aber manchmal auch recht einfach sein, das ist natürlich auch abhängig von der Persönlichkeit selbst.

Der Aufenthalt in Costa Rica, ist aufjedenfall in jeder Hinsicht eine Bereicherung fürs Leben, man findet neue Freunde, hilft mit die Schildkrötenpopulation zu schützen und die Umwelt zu verbessern. Mir hat diese Reise sehr viel bedeutet und ich konnte viel für mein Leben mitnehmen, sowie ein Stück weiter zu mir selbst finden. Ich kann eigentlich jedem empfehlen einmal im Leben etwas Derartiges zu tun, um den eigenen Komfortbereich zu verlassen und sich so weiterzuentwickeln. Für mich war es definitiv nicht das letzet mal in Costa Rica, einem wirklich atemberaubenden Land und ich bin sehr froh darüber diese Möglichkeit durch Jamso Trainee gehabt zu haben.

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