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Erfahrungsbericht 8 Wochen Sozialarbeit mit Kindern, ein Bericht von Alina

Erfahrungsbericht Sozialabreit mit Kindern TansaniaTansania, was für ein wunderschönes Land!

Insgesamt acht Wochen habe ich im ostafrikanischen Land verbracht und durfte Land, Leute und eine total verschiedene Kultur kennenlernen. Neben meiner Freiwilligenarbeit in einer Kindertagesstätte, Vorschule und einem Waisenhaus hatte ich zudem noch die Möglichkeit durch das Land selber zu reisen und auch vor Ort “Urlaub” zu machen. Aber nun erstmal von Anfang an…

Volunteering Kindern TansaniaAngekommen am Kilimanjaro-Flughafen wurde ich von einem Fahrer abgeholt und direkt in die Freiwilligenunterkunft gebracht, in dem alle Freiwilligen untergekommen sind und unter der Woche reichlich mit Frühstück und Abendessen verpflegt wurden. Dort wohnte ich in einem vier-Bett-Zimmer mit drei weiteren Mädels. Am folgenden Tag gab es eine Stadtführung, bei der unter anderem auch die verschiedenen Verkehrsmittel ausprobiert und gezeigt wurden. Nachdem der Rundgang vorbei war, gab es eine kleine Vorstellung der verschiedenen Einrichtungen, in denen man arbeiten konnte und welche Projekte derzeit anstanden. In meiner ersten Projektwoche habe ich mehrere Kindertagesstätten, Vorschulen und Grundschulen besucht, um bei diesen Projekten reinzuschnuppern und einen ersten Einblick zu bekommen. Nach der “Einführungswoche” habe ich mich dann für zwei Projekte entschieden, welche ich auch gleichzeitig besuchen konnte und habe es dann so aufgeteilt, dass ich drei Tage in einer Vorschule/Kindertagesstätte und zwei Tage in einer Vorschule gearbeitet habe.

Meine Aufgaben waren unter anderem Hausaufgaben zu kontrollieren, Essen auszugeben, Kleinkinder zu füttern, die Familien Zuhause zu besuchen und den Unterricht, Schulalltag sowie den Stundenplan mitzugestalten.

Sansibar, Volunteering TansaniaNach knapp vier Wochen im Freiwilligendienst habe ich mich dazu entschieden, eine kleine Pause einzulegen und durch das Land zu reisen. Zu den Must-have´s in Tansania gehören eine Safari in den zahlreichen Nationalparks in Tansania, einen Ausflug zur Trauminsel Sansibar mit wunderschönen weißen Sandstränden und türkisfarbenen Meer und viele weitere lokale Sehenswürdigkeiten. Zuerst stand eine dreitägige Safari in dem bekannten Serengeti-Nationalpark und dem benachbarten Ngorongoro Crater auf dem Programm. Auf dieser Tour hatte ich die Möglichkeit die BIG FIVE und viele weitere, sehenswerte Tiere zu sehen und sie in ihrem Wildleben und der Jagd zu beobachten. Man kann sich sicher sein, dass für jedermann etwas dabei ist. Nach diesen für mich sehr aufregenden drei Safari-Tagen ging es direkt am darauffolgenden Tag auf Sansibar. Auf der Insel wohnte ich in einem Hostel mit zwei weiteren Freiwilligen und wir haben die Insel zusammen erkundet. Langweilig wird einem auf Sansibar auf jeden Fall nicht. An einem Tag konnten wir das gute Wetter ausnutzen und einen Strandtag genießen und an den nächsten Tagen eine Delfintour unternehmen und einen Roller mieten, um den Rest der Insel zu erkunden. Für mich ging es dann mit der Fähre von Sansibar nach Dar es Salaam, in die größte Stadt Tansanias. Dort verbrachte ich weitere vier Tage, um mir die bekannte Stadt mit vielen Inseln und weitere Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Nach meinen kleinen “Urlaub” habe ich mich dann dazu entschieden meine Projekte nochmal zu wechseln. Die letzten vier Wochen war ich als Freiwillige in einem Waisenhaus tätig. Dort habe ich mir für die Ein- bis Dreijährigen unter anderem Spiele für eine sinnvolle und altersgerechte Beschäftigung ausgedacht, Frühstück verteilt und Kinder gefüttert.

Babys in Tansania, VolunteeringDie Neugeborenen bis hin zu den Einjährigen habe ich immer nachmittags betreut. Dort hatte ich andere Aufgaben als bei den Älteren. Meine Arbeit hier bestand darin, Babys zu pflegen, indem man sie wäscht, wickelt, anzieht und eincremt. Dazu gehört aber auch die Milchflasche und das flüssige Porridge für das Mittagessen vorzubereiten, die Betten für den Mittagschlaf zu beziehen und sie zwischendrin zu beschäftigen und viel Liebe zu verbreiten, da sie das sonst von keiner anderen Person bekommen können.

Es ist eine Erfahrung, die man nie mehr vergisst. Man lernt nicht nur neue Leute und eine neue Kultur kennen, sondern auch sich selbst. Man ändert seine Einstellung, weil man einfach merkt wie viel man eigentlich hat. Ich lernte das Leben, wie wir es in Mitteleuropa haben erst richtig zu schätzen, denn wir haben wirklich ein verdammtes Glück.

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